Die Kirchen und die Burg

Seefahrerkirche San Pietro

Die Kirchen und die Burg

Hoch oben auf einem felsigen Bergvorsprung steht die Kirche von San Pietro vor dem Hintergrund des Meeres. Sie wurde von den Genuesern zwischen 1256 und 1277 erbaut. Sie steht auf den Resten einer frühchristlichen Kirche und eines spät-heidnischen Tempels. Dieser war der Göttin Venere Ericina geweiht, die Porto Venere ihren Namen gegeben hat. Die Kirche hat zu allen Zeiten in der Geschichte des Ortes eine besondere Rolle gespielt. Sie erlebte die Angriffe der Aragoner im Jahr 1494, die Besatzung der österreichisch-russischen Truppen und die napoleonische Eroberung. Die Kirche diente aufgrund ihrer Lage immer wieder als Verteidigungsbollwerk. Sie wurde zwischen 1929 und 1934 restauriert.

Seit 1100 gibt es neben der Seefahrerkirche San Pietro im Zentrum des Ortes ausserdem noch die Kathedralkirche San Lorenzo. Ursprünglich bekam die Kirche eine romanische Fassade, wurde jedoch im Laufe der Jahrhunderte aufgrund der bewegten historischen Begebenheiten von Porto Venere mehrfach umgebaut. Die Kirche enthält eine Reihe von bedeutenden Kunstwerken.

Auf der Anhöhe über dem Meer erhebt sich die Burg Andrea Doria. Sie wurde im 16. Jahrhundert erbaut und danach mehrfach erweitert. Sie hat eine gewaltige Struktur mit steilen Mauern und mächtigen Gewölben. Sie stellt ein echtes Modell genuesischer Militärarchitektur dar.

Kathedralkirche San Lorenzo
Burg Andrea Doria